Eine gute Nachricht für alle Bequemen und Fußkranken unter uns: es führt eine Bahn direkt hinauf aufs Niederhorn. Wir jedoch wollen ein bißchen Action und Bewegung haben. Die Schoggi am Abend muss schließlich verdient werden. Also parken wir den Wagen in Beatenberg an der Talstation und marschieren los. Es verspricht ein wundervoller Herbsttag zu werden. 

Nach dem Aufstieg nach Vorsass geht es weiter nach Flösch. Und von dort immer unterhalb des Bergkamms entlang auf gutem Weg durch Bäume und Sträucher bis zur Alpe Oberberg. Hier biegen wir links ab und steigen auf den ersten Gipfel des Tages: das Gemmenalphorn

Ein gut ausgebauter Weg führt über den Kamm vom Gemmenalphorn über den Burgfeldstand zum Niederhorn

Ein gut ausgebauter Weg führt über den Kamm vom Gemmenalphorn über den Burgfeldstand zum Niederhorn

Weiter geht es immer auf dem Bergkamm entlang über den Burgfeldstand bis zum Niederhorn. Unterwegs laden zahlreiche Plätze zum ausgiebigen Sonnenbaden ein. Eiger, Mönch und Jungfrau begleiten uns auf unserer Wanderung. Und mit ein bißchen Glück schaut einem sogar ein stattlicher Steinbock ins Gesicht.

Auch ein Steinbock genießt die Herbstsonne

Auch ein Steinbock genießt die Herbstsonne

Der Abstieg kann knieschonend per Seilbahn erfolgen oder zu Fuß direkt über Vorsass zur Station Beatenberg.

Das Niederhorn - im Hintergrund der Thuner See

Das Niederhorn – im Hintergrund der Thuner See

Ein Großteil der Wanderung ist der Sonne zugewandt, so dass sie auch im Herbst lange schneefrei bleibt.