Nachdem der Tag gestern ziemlich trüb und grau war, begrüsst uns heute morgen wieder die Sonne. Da macht das loswandern gleich doppelt Spaß! Sechs Stunden ungetrübte Wanderfreuden liegen vor uns.

Nachdem wir unser Frühstück eingenommen haben, schießen wir erst mal ein paar Sonnenfotos vor den  Cinque Torri. Dann geht es bergab zum idyllischen Federasee, der direkt neben dem Rifugio Croda da Lago liegt. Umrahmt von einer beeindruckenden Bergkulisse. Leider war PapaMufflon an diesem Tag fototechnisch nicht inspiriert genug, um vom See eine Aufnahme zu schießen, die es verdient hat, in unserem Blog gezeigt zu werden.

Dafür wurde dieses schöne Edelweiß unterwegs abgelichtet:

Das schönste Blümlein auf der Welt - das ist das Edelweiß *sing*

Das schönste Blümlein auf der Welt – das ist das Edelweiß *sing*

Nach dem See geht es als nuff – stetig, aber nicht steil zur Forcella da Lago. Für den Rest des Tages gehts wieder abwärts – über die Forcella Col Duro, vorbei am Rifugio Città di Fiume bis zu unserem Tagesziel – dem Passo Staulanza. Unterwegs betritt der Monte Pelmo die Bühne. Mit 3168 Metern einer der höchsten Gipfel der Dolomiten. Ein riesiger Felskoloss, der ohne zumindest rudimentäre Kletterkünste nicht zu besteigen ist.

Monte Pelmo vom Rifugio Cità di Fiume aus

Monte Pelmo vom Rifugio Cità di Fiume aus

Die Hütte am Passo Staulanza gleicht eher einem Hotel – oder sagen wir eher Jugendherberge –  mit Restaurant als einer urigen Berghütte. Kein Wunder – liegt sie doch mitten an der Passstraße und hat dadurch jede Menge Tagesgäste zu versorgen. Wir treffen wieder das französische Pärchen, mit dem wir schon beim Rifugio Lagazuoi am Tisch gesessen haben. Auch einige andere Gesichter kommen uns bekannt vor. Es gibt zwar viele Hütten zur Auswahl und jeder hat seine Routenlänge etwas anders gewählt, trifft man doch viele Wanderer immer wieder.

Passo Staulanza

Passo Staulanza

Am Abend vernaschen wir unser neues Lieblingsgericht der Region – Gnocchi alla ricotta affumicata – also Gnocchi mit geräuchertem Ricotta. Das betörende Raucharoma ist sehr, sehr lecker. Wer in der Gegend ist, sollte es unbedingt probieren! Aber Achtung – Suchtgefahr!

Monte Pelmo vom Passo Staulanza aus

Nochmal der Monte Pelmo – diesmal vom Passo Staulanza aus